DECOMM 2021: mobil gewinnt gibt spannende Einblicke ins betriebliche Mobilitätsmanagement

Unter dem Titel „Wohnen und Mobilität – Der Mobilitätswandel im Quartier" ging die diesjährige Deutsche Konferenz für Mobilitätsmanagement (DECOMM) im Online-Format an den Start. An zwei Tagen diskutierten über 300 Teilnehmende gemeinsam zu Themen des Mobilitätmanagements in Theorie und Praxis. Die Initiative „mobil gewinnt" war mit einem eigenen Forum vertreten, um Einblicke in das betriebliche Mobilitätsmanagement zu geben. 
Gleich am ersten Tag der DECOMM kamen über 60 interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Forum „"‘mobil gewinnt‘: Den Weg zur Arbeit neu gestalten" zusammen, um über die Möglichkeiten des betrieblichen Mobilitätsmanagement zu sprechen. Ausgewählte Unternehmen und Verwaltungen der Bundesinitiative „mobil gewinnt" des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) sowie der Projektträger TÜV Rheinland stellten dabei ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der vielfältigen Maßnahmen vor. 
In der spannenden Diskussionsrunde ist deutlich geworden, dass das betriebliche Mobilitätsmanagement nicht ohne den Erfolgsfaktor Mensch funktionieren kann. Insgesamt wird das CO2-Minderungspotenzial durch betriebliche Maßnahmen im Bereich Mobilität auf rund 300 kg CO2 pro Beschäftigte pro Jahr eingeschätzt. Die Teilnehmenden des Forums "mobil gewinnt" betonten wie wichtig es sei, dafür die Kooperation zwischen Kommunen und Mobilitätsdiensten auszuweiten. Mobilitätsroutinen können nur nachhaltig verändert werden, wenn eine zielgruppenspezifische Kommunikation Anreize und somit sogenannte Pull-Faktoren schafft und zugleich klare Regeln, Push-Faktoren, setzt.
Corona läutet dabei ein neues Zeitalter an: Homeoffice und virtuelle Meetings sind Teil des Berufsalltags geworden und können somit einen Beitrag zur CO2-Vermeidung liefern. Kommunen und Betriebe müssen dafür aber eine optimale Nutzung von Verkehrsflächen und Ressourcen aktiv steuern. Vor allem bei dezentralen Standorten nehmen die Pendelentfernungen zu. Die Fachkräfteverfügbarkeit bleibt gerade für diese Standorte ein wichtiger Faktor.